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Brandschutz

Kanalrauchschalter, Deckenrauchmelder, Handmelder über ModBus-Schnittstelle VdS-geprüft (Prüfnummer G 210059)

Die neutrale ModBus-Schnittstelle, mit dem offenen und Hersteller unabhängigem Bus-Protokoll, bietet vielen Produktherstellern eine solide Plattform zur Kommunikation zwischen übergeordneten Steuerungen und den Sensoren/ Aktoren. Als untergeordnetes Bussystem zu den Sensoren/ Aktoren erfüllt die Serielle RS485- Schnittstelle, mit dem ModBus-Protokoll, nach wie vor alle Bedingungen für die Integration in eine zukunftsweisende Anlagensteuerung zur Gebäudeautomation.
So verfügen zahlreiche Produkte der Fima Oppermann, auf den Brandschutz zugeschnitten, ModBus-Schnittstellen. Der neu entwickelte Kanalrauchmelder KRMX-2-Mod, Handmelder DKM 3.3 xx, Deckenrauchmelder 3.3 mit dem Steuergerät STG1.2 gehören dazu. Über diese geprüften und zertifizierten Gerätesysteme ist es mit einfachen Mitteln möglich RWA-Anlagen, Entrauchungs-/ und Brandschutzsysteme zu errichten.
Anforderungen: 
  • DIN 18232 - baulicher Brandschutz, Rauch-Wärmeableitung 
  • Anzahl und Anordnung der Rauchmelder ist in VDE 0833 festgelegt 
  • eigener Stromkreis erforderlich mit eigener separat gekennzeichneter Absicherung 
  • Rauchmelder gem. EN 54-7 
  • Funktionserhalt der Leitung mind. 30 min nach DIN 4102-12, Leitungsüberwachung auf Kurzschluss und Kabelbruch 
  • Meldung der Verschmutzung 
  • Meldung der Systemstörung 
  • manuelle Übersteuerung ist möglich 
  • Entrauchungsbereiche dürfen Brandabschnitte nicht überschreiten 
  • Anschluss an 24V DC Fensterantrieben
  • 1 bis n Meldelinien, 1. Linie Brandmeldezentrale (BMZ), 2.Linie Rauchmelder, 3. Linie Handmelder
  • Alarmrücksetzung am Touch-Bediendisplay oder an der Steuerzentrale
  • bei Alarm Nachtaktfunktion nach VdS 2581
  • kontinuierliche Überwachung der Meldelinien, Antriebszuleitungen, Sicherungen, Akkumulatoren und Netzversorgung
  • Notstromversorgung für über 72 Stunden  USV gestützt nach VdS 2593
  • Schutz der Akkumulatoren vor Verpolungsschutz und Tiefenentladeabschaltung
  • vorgesehene Anschlüsse für externe Ansteuerung der Fensterantriebe zu Lüftungszwecken
  • Sperrrung der Lüftungsfunktion bei nicht ausreichendem Ladezustand der Akkumulatoren oder bei Netzausfall
  • variabel einstellbarer Lüftungshub (Hubbegrenzung)
  • variabel einstellbare Nachlaufzeit für Fensterschließung
  • potentialfreier Relais Wechselkontakte, 24-230V AC/DC belastbar, zur Abschaltung von externen Anlagenteilen
  • potentialfreier Relais Wechselkontakte, 24-230V AC/DC belastbar, für Alarmmeldung für externe Anlagenteile
  • potentialfreier Relais Wechselkontakte, 24-230V AC/DC belastbar, für Störmeldung für externe Anlagenteile
  • Einbindung der Meldungen aus der Wetterstation in die Fensterantriebssteuerung
  • TFT 5,7-Zoll Farbdisplay 640x480 Pixel Touchbedienung
  • anschließbare Antrieb zur Fenstersteuerung sollten eine Betriebsspannung von 24V DC, Fahrzeit für vollen Hub bei Nennlast <3 min bzw. < 6 min haben. Sie sollten für 3-Punkt- Ansteuerung geeignet sein.
  • die RWA-Anlage liefert den Betriebsstrom USV-gestützt aus zu den Fensterantrieben  
  • externe Anlagensteuerung und Weiterleitung aller zur Verfügung stehenden Meldungen, über Modbus TCP Netzwerkverbindung, zu übergeordneten Anlagensteuerungen

Brandschutz, natürliche Entrauchung der Raumzonen über RWA-Anlage

Funktionsweise:
In diesem Schema ist dargestellt, wie die Sensoren, Aktoren und die Automationsstation zusammenwirken, um eine natürliche Entrauchung über dafür vorgesehene Fensterflächen zu gewährleisten und um eine weitere Rauchausbreitung im Gebäude wirksam zu verhindern. Es können einzelne Entrauchungsabschnitte gezielt entraucht werden. Der Anschluss der Rauchmelder und Entrauchungstaster je Brandabschnitt, erfolgt jeweils über Sicherheitsbus. Löst einer der im Brandabschnitt installierten Rauchsensoren oder Entrauchungstaster aus, so werden über das RWA-Steuergerät und Automationsstation die vorgesehenen Entrauchungsflächen motorisch geöffnet und vorhandene Lüftungsanlagen abgeschalten. Im ungestörten Zustand (keine Feuer-, Brand- und Rauchmeldung vorhanden) ist es möglich, die motorischen Fensterflächen zur Lüftung, unter Berücksichtigung der Messwerte/ Meldungen, aus der Wetterstation anzusteuern.


Brandschutz, maschinelle Rauchabzugsanlage MRA nach EN61508 SIL2, mit Einbindung der Rauchmelder, Entrauchungstaster und Entrauchungsklappen über Bussystem.

In diesem Schema ist dargestellt, wie die Sensoren, Aktoren und die Automationsstation zusammenwirken, um eine Rauchausbreitung im Gebäude wirksam zu verhindern um einzelne Bereiche entrauchen zu können.Der Anschluss der Rauchmelder, Entrauchungstaster, Entrauchungsklappen und Nachströmklappen (mit Federrücklaufmotor ausgestattet), je Brandabschnitt, erfolgt jeweils über Sicherheitsbus. Löst einer der im Brandabschnitt installierten Rauchsensoren aus, so werden über das Steuergerät und Automationsstation, in Verbindung mit dem RWA-Steuergerät, die zugehörigen Entrauchungsklappen mit den entsprechenden Nachströmklappen geöffnet und der Entrauchungsventilator eingeschaltet. Die Anderen sich nicht in diesem Brandabschnitt befindenden Entrauchungs-/ Nachströmklappen bleiben geschlossen, um das Abluftvolumen auf die zu entrauchende Zone zu konzentrieren.                                            


Brandschutz, maschinelle Rauchabzugsanlage MRA nach EN61508 SIL2, mit Einbindung der Rauchmelder und Entrauchungstaster über Bussystem und Ansteuerung und Überwachung der Entrauchungsklappen durch die Anlagensteuerung

In diesem Schema ist dargestellt, wie die Sensoren, Aktoren und die Automationsstation zusammenwirken, um eine Rauchausbreitung im Gebäude wirksam zu verhindern um einzelne Bereiche entrauchen zu können. Der Anschluss der Rauchmelder und Entrauchungstaster erfolgt über einen Sicherheitsbus, Brandabschnittsbezogen. Die Entrauchungsklappen und Nachströmklappen sind herkömmlich verkabelt und werden von der Anlagensteuerung direkt angesteuert einschließlich deren Endlagenüberwachung. Löst einer der im Brandabschnitt installierten Rauchsensoren oder Entrauchungstaster aus, so werden über das Steuergerät und Automationsstation die zugehörigen Entrauchungsklappen mit den entsprechenden Nachströmklappen geöffnet und der Entrauchungsventilator eingeschaltet. Die Anderen sich nicht in diesem Brandabschnitt befindenden Entrauchungs-/ Nachströmklappen bleiben geschlossen, um das Abluftvolumen auf die zu entrauchende Zone zu konzentrieren.

 


Einbindung der RWA-Anlagen in die Gebäudeautomation

Die Kommunikation zwischen RWA-Anlage und Gebäudekommunikationssystemen erfolgt bei direkter Verbindung von PC zu PC, über TCP/IP Verbindung. Weitere Anbindungsmöglichkeiten an externe Systeme bestehen über ModBus-TCP oder BACNET.

Damit können aus der angeschlossenen RWA-Anlagensteuerung folgende Meldungen ausgelesen werden: 

  • Abfrage jedes Rauchmelders auf Zustand und Verschmutzung
  • Abfrage jedes Entrauchungstasters auf Störungs- sowie Alarmmeldung
  • Zuordnung der Sensoren und Aktoren zu den Meldelinien
  • Netzüberwachung 230V/ 400V AC
  • Überwachung und Zustand der USV und des Akkus
  • Sicherungsüberwachungen
  • Zustand der Ablüftersteuerung und dessen Betriebsart
  • Stellungsrückmeldung für jeden einzelnen motorischen Fensterstellantrieb
  • Betriebsstunden
  • Betriebszustand der Gesamtanlage
  • Störmeldung und Störungsursache

Damit werden zu der angeschlossenen RWA-Anlagensteuerung von der GA folgende Signale empfangen:

  • für Lüftungssteuerung
  • Vorgaben und Grundeinstellungen zu den Anlagenteilen, Sensoren und Aktoren 
  • Ansteuerung Entrauchungsventilators / motorische Fensterantriebe
  • Daten aus der Wetterstation: Wind, Regen, Außentemperatur

Über

Die Abkürzung IMAS steht für: 

Industrie Mess und Analysen Systeme.

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Stand: 15.05.2018